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Seine phantastische Vergangenheit und seine Chancen für die Zukunft lassen den Ginkgo zu einem großen Symbol werden.
Viele Kulturen verehren den Ginkgo als Symbol des Lebens und für die Unbesiegbarkeit...
Der in China heimische Ginkgo ist der älteste Baum, der auf der Erde zu Hause ist. Seine Urformen gab es bereits vor 300 Millionen Jahren - schon bevor die Saurier lebten soll es Vorfahren des Ginkgo gegeben haben!
 Ginkgopflanzen sind extrem widerstandsfähig: Sie ertragen starke Kälte (Eiszeiten), Hitze und Umweltgifte. Als nach der Atombomben-Explosion in Hiroshima 1945 alles Leben erloschen schien, trieb im Frühjahr 1946 ein schwarz verkohlter Baumstumpf neues Grün. Diese Triebe sind inzwischen zu einem stattlichen Ginkgobaum herangewachsen...
Hoffnungsträger Ginkgo: In China und Japan gibt es zahlreiche Tempelanlagen und heilige Pilgerorte, wo er als Tempelbaum seit Urzeiten kultiviert und für den Erhalt der Gesundheit eingesetzt wurde.
Die asiatischen Frauen beten auch heute noch an den weiblichen Bäumen um die Erfüllung elementarer Wünsche wie z.B. die Bitte um Nachwuchs und genügend Muttermilch. Die Bäume sind für sie ein Symbol für Liebe und Fruchtbarkeit.
Ginkgo biloba - ein ganz besonderes Gehölz! Er weist Blätter, Herbstfärbung und Früchte wie ein Laubgehölz auf, seine Blütenmerkmale könnte man aber den Nadelgehölzen zuordnen. So bildet er eine eigene Pflanzenfamilie und vereint unter dem Namen „Ginkgoaceae" viele fossile Arten.
Der Name „Ginkgo" leitet sich aus dem chinesischen ab und bedeutet „silberne Aprikose", was auf die silbrig schimmernden Ginkosamenanlagen hinweisen soll. Der wissenschaftliche Zusatz „biloba" bedeutet zweilappig, weil für den Ginkgo das fächerförmige Blatt typisch ist, das in seiner Mitte von einem Spalt in zwei Lappen geteilt wird.
Der Ginkgo hat im Laufe der Jahrhunderte eine Vielzahl von Namen erhalten, welche auf die besondere Blattform und die besondere Geschichte zurückzuführen sind: Elefantenohrbaum, Entenfußbaum, japanischer Tempelbaum, Fächerblattbaum oder Großvater-Enkel-Baum.
 Der Ginkgo biloba ist ein zweihäusiger Baum, d.h. es gibt männliche und weibliche Bäume, die in jungen Jahren schwer voneinander zu unterscheiden sind. Erst nach ca. 20-30 Jahren zeigt er die erste Blüte. Nun ist es möglich, die Geschlechter zu erkennen und jetzt erst ist auch die Fortpflanzung möglich.
In Westeuropa findet man vor allem männliche Ginkgos, da die weiblichen Pflanzen Früchte ausbilden, die unangenehm nach ranziger Butter riechen.
Der Ginkgo erreicht in etwa 100 Jahren eine Wuchshöhe von bis zu 40 Metern. Der Baum kann sehr alt werden - 1000 Jahre oder älter. In China ist der älteste Ginkgobaum ungefähr 4000 Jahre alt.
Aufgrund seiner Resistenz gegen Schädlingsbefall, Autogase und Streusalz wird der Ginkgo weltweit auch als Stadtbaum angepflanzt.
Ginkgo - wertvolle Quelle für sekundäre Pflanzenstoffe Der Ginkgo gilt nicht nur auf Grund seiner Herkunftsgeschichte als etwas Besonderes. Es ranken so manche Legenden um dessen Kräfte. In Asien ist er schon seit fast 3000 Jahren als Nahrungspflanze bekannt und wird dort traditionell eingesetzt.
Heute weiß man, das der Grund für die positiven Eigenschaften der Ginkgoblätter auf den Menschen vermutlich die hohe Konzentration der sekundären Pflanzenstoffe Flavonoide und Terpenoide ist. Diese sekundären Pflanzenstoffe können wertvoll für Gehirn, Konzentration und Gedächtnis sein.

Zum Jahrtausendwechsel wurde der Ginkgo biloba zum Mahnmal für Umweltschutz und Frieden und zum "Baum des Jahrtausends" gekürt.
Sicherlich wird von diesem lebenden Fossil in Zukunft noch viel zu hören sein. Die neuesten Untersuchungen sind vielseitig und viel versprechend!
Weitere Informationen: Doppelherz Ginkgo + Weißdorn |