|
Ältere Menschen leiden oft an chronischer Gastritis und nehmen deshalb bestimmte Nährstoffe nicht mehr so gut auf.
So geht beispielsweise die Resorptionsfähigkeit für Vitamin B12 zurück. Vitamin B12 ist wichtig für die Zellteilung, die Blutbildung und das Nervensystem. Vitamin-B12-Mangel führt unter anderem zu erhöhter Infektanfälligkeit, Müdigkeit und Schwäche, kann aber auch Angst und Depressionen auslösen. Es gibt auch Hinweise darauf, dass Vitamin-B12-Defizite die Entwicklung von Demenz begünstigen. Ein fortgeschrittener Mangel drückt sich in einer speziellen Form der Blutarmut (Anämie) aus.
Spätestens in diesem Stadium muss mit hoch dosierten Vitamin B12-Gaben behandelt werden. Massive Vitaminmängel mit unübersehbaren Krankheitssymptomen sind allerdings eher selten. Das Tückische an schleichenden Vitamin-Defiziten ist, dass sie eben keine besonders auffälligen medizinischen Folgen haben.
Wer frühzeitig auf eine vitalstoffreiche Kost mit möglichst viel frischem Obst und Gemüse achtet und nährstoffarme Speisen meidet, die oft viel Zucker und tierische Fette enthalten, der betreibt im besten Sinne Altersvorsorge. Bei einseitiger Ernährung und erhöhtem (beispielsweise krankheits- bedingtem) Bedarf sollte auch eine Supplementierung mit Vitalstoff- präparaten erwogen werden.
| Weitere Informationen: |
GIVE e.V. (Gesellschaft zur Information über Vitalstoffe und Ernährung) |
TOC ARTICLE
|